Wandmalerei  
Der Erzdiözese München und Freising  
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Le Kangourou des Mathématiques und SINUS Bayern

Le Kangourou des Mathématiques (der etwas andere Mathematikwettbewerb)

Am Donnerstag, den 17.März 2011 war es wieder so weit: Der 17. Känguru-Wettbewerb, bei dem das Edith-Stein-Gymnasium nun zum zweiten Mal dabei war. Fast 150 (!) Schülerinnen aus den Klassenstufen 5 bis 8 haben sich diesmal den pfiffigen Mathematikaufgaben „der etwas anderen Art“ gestellt. In Deutschland nahmen in diesem Jahr über 860000 Schülerinnen und Schüler aus über 9000 Schulen teil.

Unsere Teilnehmerinnen im Jahr 2010 erzielten einen beachtlichen Erfolg:
Es gab fünf 3. Preise und einen 2. Preis für unsere Schülerinnen.
Das T-Shirt für den weitesten Känguru-Sprung an unserer Schule (d.h. größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) ging an Alexandra Jaros (damals 8c). 3. Preise (Puzzles und anspruchsvolle Kartenspiele) bekamen Sophie An Frizberg (damals 5a), Stefanie Himmer (damals 7b), Vanessa Sweekhorst (damals 7d), Daniela Weiss (damals 7d) und Ronja Metzker (damals 7e).
Einen 2. Preis (ein Buch und ein Strategiespiel) gewann Michaela Meier (damals 7b). Den Gewinnerinnen nachträglich nochmals herzlichen Glückwunsch! Die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs werden wir wohl erst wieder erst kurz vor den Sommerferien erhalten.

Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen, die bei der Durchführung des Wettbewerbs tatkräftig mitgeholfen haben. Unter www.mathe-kaenguru.de kann man übrigens weitere Informationen über den Känguru-Wettbewerb finden.

Christine Schwenk   
   

 

 

 

SINIS Bayern
Beiträge zur Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlicen Unterrichts

Als Reaktion auf die unbefriedigenden Ergebnisse bei der TIMS-Studie 1997 initiierte die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung das Modell-Versuchsprogramm zur „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“ (SINUS). Nahmen in der Anfangsphase nur ausgewählte Schulen an diesem Programm teil, so wurden ab 2003 die an diesen wenigen Schulen gesammelten Erfahrungen und Ergebnisse  unter dem Stichwort SINUS-Transfer bzw. SINUS Bayern an möglichst viele Schulen weitergegeben.
Im Oktober 2009 nahmen wir – d. h. 5 bis 6 Mathematik-Kolleginnen und -kollegen vom Edith-Stein-Gymnasium - erstmals an einem Fortbildungsnachmittag von SINUS Bayern teil. Zusammen mit dem Albert-Einstein-Gymnasium und dem Gymnasium Oberhaching bildeten wir ab  Januar 2010 eine eigene Schulgruppe (mit insgesamt ca. 20 Lehrkräften, die von zwei sog. Moderatoren, d.h. Lehrern, die SINUS selbst schon ausführlich erprobt hatten) betreut wurde. In der Folge trafen wir ins dann mehrmals im Jahr zu den Fortbildungsnachmittagen.
SINUS strebt nicht einen plötzlichen Umbau des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts an, sondern sucht den Einstieg in einen Prozess, der die Unterrichtsqualität schrittweise und nachhaltig verbessert. Dabei kann durchaus auf bisherigem Material aufgebaut werden. Beispielsweise finden alte Aufgaben weiterhin Verwendung, werden aber daraufhin untersucht, wie sie durch zusätzliche Fragestellungen erweitert werden können (zu sog „Offenen Aufgaben“, so dass etwa eine bessere Vernetzung mit bisherigem Wissen erreicht wird).
Ziel des Programms ist grundsätzlich die Stärkung des eigenverantwortlichen und selbständigen  Lernens   von Schülerinnen und Schülern. Die Kinder und Jugendlichen werden dazu angeleitet, selbst Erkenntnisse und Zusammenhänge zu erarbeiten.
Wichtige Themen von SINUS:

  • Die Weiterentwicklung der Aufgabenkultur
  • Aus Fehlern lernen
  • Kumulatives Lernen -  Zuwachs von Kompetenz erfahrbar machen –
  • Die Sicherung von Grundwissen
  • Individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern

Besonders gut gefallen hat uns die praxisnahe Gestaltung der Nachmittage mit Beispielen aus dem aktuellen Unterricht und mit Gruppenarbeiten, in denen wir selbst die Ideen und Materialien erproben konnten.
Leider kamen wir erst relativ spät zu SINUS: Im Juli 2011 läuft das Programm, das vom Kultusministerium unterstützt wurde aus. Für ein europäisches Nachfolgeprogramm unter dem Namen „Fibonacci-Projekt“ haben wir uns aber schon angemeldet.

Christine Schwenk