Wandmalerei - Projekt im Kunstunterricht  
Der Erzdiözese München und Freising  
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Ausbildungsrichtungen
An der Schule bestehen zwei Ausbildungsrichtungen:
 
  • Sprachliches Gymnasium (SG)
    Erste Fremdsprache Englisch
    Zweite Fremdsprache Latein (ab 6. Klasse)
    Dritte Fremdsprache Französisch (ab 8. Klasse)
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S)
    Erste Fremdsprache Englisch
    Zweite Fremdsprache Latein oder Französisch (ab 6. Klasse)
    Sozialkunde und Chemie (ab 8. Klasse)
    Hauswirtschaft (8. und 9. Klasse)
    Sozialpraktische Grundbildung und mehrwöchiges Soziales Praktikum (10. Klasse)
 

Hintergrundinformationen zum Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

Bis zur 8. Klasse unterscheidet sich der sozialwissenschaftliche Zweig - außer in der festgelegten Sprachenfolge - nicht von anderen gymnasialen Ausbildungsrichtungen.

Erst mit der 8. Klasse erfolgt die Differenzierung.
Hier kommen Chemie, Hauswirtschaft und als Kernfach Sozialkunde hinzu.
In der 10. Klasse kommt das Vorrückungsfach "Sozialpraktische Grundbildung" (dreistündig) hinzu. Integrativer Teil ist ein dreiwöchiges Sozialpraktikum in einer sozialen Institution , das von jeder Schülerin bis zum Ende der 10. Klasse abgeleistet werden muss. Die erfolgreiche Teilnahme ist Voraussetzung für die Oberstufe.

Das Praktikum ermöglicht u.a.:

  • eine Öffnung des Gymnasiums für die Lebenswirklichkeit,
  • persönliche Erfahrungen in konkreten sozialen Handlungsfeldern,
  • die Erkenntnis von der Notwendigkeit von sozialem Engagement,
  • einen Einblick in verschiedene Berufswelten und -arten.

Das Sozialwissenschaftliche Gymnasium ist neben dem Musischen Gymnasium die einzige Ausbildungsrichtung, die einen expliziten Theorie-Praxis-Bezug herstellt.
Am WSG-S werden u.a. Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt für den komplexen Bereich der politischen und sozialen Arbeit, der sozialen Sicehrung, der Kommunikation und sinnvollen Mediennutzung sowie der Gesundheit und Ernährung. Angesichts der demographischen und politischen Entwicklung in Deutschland und Euroa gewinnt dieser Zweig weiter an Bedeutung.
Durch das methodische Prinzip "Sehen - Beurteilen - Handeln" verwirklicht das WSG-S es ein modernes, zukunftsweisendes Bildungskonzept.
Es ergänzt die kognitive Dominanz der übrigen Fächer durch handlungs- und anschauungsorientierte Fächer. Profilfächer sind hier die beiden Fächer Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung.

Sozialkunde als Leitfach der politischen Bildung wird von der 8. bis zur 10. Klasse zweistündig unterrichtet.
Im Zentrum des Fachs stehen der Mensch als soziales und politisches Wasen, die wichtigsten Formen gesellschaftlichen Zusammenlebens und die demographische Mitgestaltung in unserem Staat sowie in der internationalen Politik.

Die Sozialpraktische Grundbildung ist das zweite Profilfach. Es wird in den Klassen 8 bis 10 zweistündig unterrichtet. Markenzeichen dieses Fachs ist die Verknüpfung mit den in allen Jahrgangsstufen zu leistenden Praktika.

Im Rahmen des praxisorientierten Unterrichts informieren Experten, aber auch Betroffene selbst, die Schülerinnen. Der Besuch von sozialen Institutionen, die selbständige Durchführung von sozialen Projekten und er eigene Praktikumsbericht erweitern den Blick für die eigene und fremde Lebenswirklichkeit.